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Patentrecherche

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Bei dieser Art der Recherche handelt es sich um einen notwendigen Schritt im Prozess der Patentanmeldung. Dadurch kann man feststellen, ob die Erfindung bereits existiert und ob eine Anmeldung sich auch wirklich lohnen würde. Die Patentarbeit muss in jedem Fall gründlich durchgeführt werden. Werden essentielle Sachen übersehen oder ignoriert, kann das Amt durch ein Prüfungsverfahren ihr Patent ablehnen. Viel investierte Arbeit und Investition würde auf einmal völlig umsonst gewesen sein. Ob der Fehler von Ihnen oder dem Patentanwalt verursacht worden ist, spielt dabei keine Rolle. Um einen tieferen Einblick in die Recherche zu bekommen, gilt es auf einige Dinge zu achten. 

Wie wird richtig recherchiert?

Zuerst sollte nach dem aktuellen Stand der Technik recherchiert werden, ob es schon eine ähnliche Idee im Netz gibt. Würde es diese Idee schon geben, muss man mit einem zusätzlichen und nicht notwendigen Zeit- und Kostenaufwand rechnen. Bei der Patentrecherche kann auf verschiedene Methoden und Instrumente zugegriffen werden. Das sofortige recherchieren sollte vermieden werden, da nicht jede Datenbank für ihre Zwecke gleich gut geeignet ist. Sich vorab eine Strategie zu überlegen, kann durchaus von Vorteil sein und spart wertvolle Zeit.   

Recherche nach Stichwörtern

Nur durch geeignete Schlüsselwörter ist eine erfolgreiche Suche möglich. Sie sollten am besten direkt, beziehungsweise indirekt mit der Erfindung zusammenhängen. Hierbei sind auch sinnverwandte Wörter miteinzubeziehen, da Synonyme für die Suche vorgeschlagen werden. Einige Datenbanken sind mehrsprachig, deswegen am besten die Suchbegriffe in verschiedenen Sprachen eingeben. Wort für Wort kann die Suche anschließend verfeinert und mehr ins Detail gerückt werden. Empfohlen wird auch das Dokumentieren der Suchergebnisse, welche die Leute gerne vergessen. Durch das Speichern der Dokumente und der Suchergebnisse verliert man nie die Übersicht.   

Recherche nach Patentklassen

Neben der Suche von Stichwörtern sollte auch nach Patentklassen recherchiert werden.  Dadurch wird jede Patentanmeldung auch klassifiziert und bestimmten Gebieten zugeordnet. Eine Hilfe bei der Suche ist die internationale Patentklassifikation, auch IPC genannt. Anwendung findet dieses Tool in bereits mehr als 100 Patentbehörden und unterteilt sich in 8 verschiedene Sektoren: Elektrotechnik, Physik, Maschinenbau, Bauwesen, Textil, Chemie, Arbeitsverfahren und täglicher Lebensbedarf. 

Alle diese Sektoren sind wiederum in Haupt- und Untergruppen eingeteilt.  Der Vorteil bei dieser Art der Recherche ist, dass mit der ICP weltweit gesucht werden kann. Auch die Sprache spielt dabei keine Rolle, mit der die Suchanfrage gestartet worden ist. 

Kombination beider Recherchen ist ratsam

Um das genaueste und beste Ergebnis zu erzielen, ist die Kombination von beiden Recherchearten der beste Weg. Gerade in der Schnittmenge liegen die relevanten Patente. 

Es gibt kein Patentrezept

Das Thema Patentrecherche ist an sich ein sehr komplexes Thema. Aus diesem Grund sollte die Recherche wirklich ordentlich und sauber durchgeführt werden. Bei Fragen kann zur Not ein Patentanwalt mit an Bord geholt werden, der die recherchierten Sachen absegnet. Ein Patentanwalt ist in dieser Sache schon geübter und kann ihnen hilfreiche Tipps zu ihrer Patentsuche geben.


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